Claudia Rogge
Das Paradies der Zaunkönige
2009
Farbfotografie hinter Glas
Maße 240×174 cm
*1968 Düsseldorf / lebt und arbeitet in Düsseldorf
Die Fotografie zeigt eine Gruppe von Menschen, die scheinbar auf die Betrachtenden zulaufen. Alle Personen (Frauen, Männer, Kinder) tragen ausschließlich weiße Kleidung. Die Personen sind in mehreren Reihen hintereinander in ca. fünf Reihen „gestaffelt“. Am unteren Bildrand sind die Beine der Menschen zu den Füßen hin abgeschnitten; am oberen Bildrand endet die Darstellung vieler Personen im Halsbereich, so dass keine Gesichter erkennbar sind. Viele der Personen haben die Arme wie in sehr schnellem Lauf angewinkelt und die Knie gehoben. Die Mimik wirkt angespannt und konzentriert- man kann keine lächelnde Person erkennen. Über die gesamte Bildfläche ist die Struktur von Stacheldraht gelegt, welche in symmetrischer, regelmäßiger Anordnung in horizontalen Bahnen verlaufen. Das Motiv wird durch Bühnenlicht dramatisch in Szene gesetzt.
Der Bildeindruck wirkt zunächst sehr dynamisch: Die Körper und Kleidung in Bewegung; das lebendige Spiel von Licht und Schatten erzeugen einen energetischen Bildeindruck. Doch bei längerer Betrachtung irritiert die räumlich unnatürliche Staffelung der Personen und der von Stacheldrahtbahnen strukturierte Vordergrund. Hierdurch erhält die Szene etwas Ornamenthaftes, Künstliches.
Die Fotografin Claudia Rogge spielt in Ihrer Arbeit mit den Begriffen der Masse und des Individuums. Die Fotografie wirkt zunächst wie eine spontane Aufnahme, z.B. während eines Theaterstücks, tatsächlich handelt es sich aber um die digitale Montage vieler Einzelaufnahmen, die Claudia Rogge zu einer Komposition zusammensetzt. Ihre Arbeitsweise bezeichnet die Künstlerin als „Bildverschmelzung“.
Weiterführende Infos/Links:
Neben ihrer Arbeit als Fotografin erregte Claudia Rogge Aufsehen als Performance,- und Installationskünstlerin. Das Kunstprojekt „mob il 2“ realisierte die Künstlerin im Jahr 2003. Von Juni bis November fuhr sie mit ihrem – bis auf das Cockpit – gläsernen LKW durch Europa, um so in Interaktion mit Passant:innen zu treten und „Kommunikationsprozesse“ zu aktivieren. „mob il 2“ wurde nicht für den musealen Raum konzipiert, sondern sollte bewusst im öffentlichen Raum zur Aufführung kommen: Den mobilen Kunstraum bestückte sie mit 66 lebensgroßen, nackten, formidentischen Männerplastiken, jeweils in kniender Haltung.
Zuvor hatte die Künstlerin mit „mob IL1“ als ihrer ersten mobilen Kunst-Installation aus 5000 zusammengepferchten Kinder-Kunststoff-Köpfen überregionale Aufmerksamkeit erregt. Entstanden ist die Idee des mobilen Kunstwerks laut Claudia Rogge als Reaktion auf Maßregelungen durch das Düsseldorfer Ordnungsamt. 2002 hatte die Künstlerin für die Darstellung der „Sieben Todsünden“ im öffentlichen Raum unter anderem Installationen mit Schweineköpfen und Rindfleisch realisiert.
Claudia Rogge
Das Paradies der Zaunkönige
2009
Farbfotografie hinter Glas
Maße 240×174 cm
* 1980 / lebt in Düsseldorf
Die Fotografie zeigt eine Gruppe von Menschen, die scheinbar auf die Betrachtenden zulaufen. Alle Personen (Frauen, Männer, Kinder) tragen ausschließlich weiße Kleidung. Die Personen sind in mehreren Reihen hintereinander in ca. fünf Reihen „gestaffelt“. Am unteren Bildrand sind die Beine der Menschen zu den Füßen hin abgeschnitten; am oberen Bildrand endet die Darstellung vieler Personen im Halsbereich, so dass keine Gesichter erkennbar sind. Viele der Personen haben die Arme wie in sehr schnellem Lauf angewinkelt und die Knie gehoben. Die Mimik wirkt angespannt und konzentriert- man kann keine lächelnde Person erkennen. Über die gesamte Bildfläche ist die Struktur von Stacheldraht gelegt, welche in symmetrischer, regelmäßiger Anordnung in horizontalen Bahnen verlaufen. Das Motiv wird durch Bühnenlicht dramatisch in Szene gesetzt.
Der Bildeindruck wirkt zunächst sehr dynamisch: Die Körper und Kleidung in Bewegung; das lebendige Spiel von Licht und Schatten erzeugen einen energetischen Bildeindruck. Doch bei längerer Betrachtung irritiert die räumlich unnatürliche Staffelung der Personen und der von Stacheldrahtbahnen strukturierte Vordergrund. Hierdurch erhält die Szene etwas Ornamenthaftes, Künstliches.
Die Fotografin Claudia Rogge spielt in Ihrer Arbeit mit den Begriffen der Masse und des Individuums. Die Fotografie wirkt zunächst wie eine spontane Aufnahme, z.B. während eines Theaterstücks, tatsächlich handelt es sich aber um die digitale Montage vieler Einzelaufnahmen, die Claudia Rogge zu einer Komposition zusammensetzt. Ihre Arbeitsweise bezeichnet die Künstlerin als „Bildverschmelzung“.
Weiterführende Infos/Links:
Neben ihrer Arbeit als Fotografin erregte Claudia Rogge Aufsehen als Performance,- und Installationskünstlerin. Das Kunstprojekt „mob il 2“ realisierte die Künstlerin im Jahr 2003. Von Juni bis November fuhr sie mit ihrem – bis auf das Cockpit – gläsernen LKW durch Europa, um so in Interaktion mit Passant:innen zu treten und „Kommunikationsprozesse“ zu aktivieren. „mob il 2“ wurde nicht für den musealen Raum konzipiert, sondern sollte bewusst im öffentlichen Raum zur Aufführung kommen: Den mobilen Kunstraum bestückte sie mit 66 lebensgroßen, nackten, formidentischen Männerplastiken, jeweils in kniender Haltung.
Zuvor hatte die Künstlerin mit „mob IL1“ als ihrer ersten mobilen Kunst-Installation aus 5000 zusammengepferchten Kinder-Kunststoff-Köpfen überregionale Aufmerksamkeit erregt. Entstanden ist die Idee des mobilen Kunstwerks laut Claudia Rogge als Reaktion auf Maßregelungen durch das Düsseldorfer Ordnungsamt. 2002 hatte die Künstlerin für die Darstellung der „Sieben Todsünden“ im öffentlichen Raum unter anderem Installationen mit Schweineköpfen und Rindfleisch realisiert.
Diese Werke sind im Gebäude 9 und 9a auf der Etage 4 zu entdecken.
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Diese Werke sind im Gebäude 9 und 9a auf der Etage 2 zu entdecken.
Diese Werke sind im Gebäude 9 und 9a auf der Etage 2 zu entdecken.
Diese Werke sind im Gebäude 9 und 9a auf der Etage 3 zu entdecken.
Diese Werke sind im Gebäude 9 und 9a auf der Etage 3 zu entdecken.
Diese Werke sind im Gebäude 9 und 9a auf der Etage 1 zu entdecken.
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Diese Werke sind im Gebäude 1 auf der Etage 2 zu entdecken.
Diese Werke sind im Gebäude 1 auf der Etage 2 zu entdecken.
Diese Werke sind im Gebäude 1 auf der Etage 1 zu entdecken.
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Liebe Mitarbeiterinnen, liebe Mitarbeiter,
liebe Kunstinteressierte und Neugierige,
seit vielen Jahren sammelt Coroplast Kunst, wenn auch mehr im Kleinen als im Großen. Inzwischen aber hat sich die Sammlung auf über 100 Arbeiten summiert und es fällt schwer, sich einen Gesamtüberblick zu verschaffen. Den aber haben wir jetzt erarbeiten können und zwar über unsere Coroplast Corporate Collection App. Sie gibt Ihnen Informationen über die einzelnen Werke, über die Künstler und auch die Standorte, wo sie zu finden sind.
In Zukunft werden auch noch Rundgangvorschläge folgen, die sie dann selber, aber auch Kunden und sonstige Coroplast Besucher wahrnehmen können. Gerne können Sie sich diese aber auch selber zusammenstellen!
Wir wünschen Ihnen viel Freude mit der App und natürlich auch mit der Kunst!
Kunst bei Coroplast
Arbeitsort als Ausstellungsfläche Treiber der Unternehmenskultur …
Natalie Mekelburger
CEO und Vorsitzende der Geschäftsführung der Coroplast Group
Liebe Mitarbeiterinnen, liebe Mitarbeiter,
liebe Kunstinteressierte und Neugierige,
seit vielen Jahren sammelt Coroplast Kunst, wenn auch mehr im Kleinen als im Großen. Inzwischen aber hat sich die Sammlung auf über 100 Arbeiten summiert und es fällt schwer, sich einen Gesamtüberblick zu verschaffen. Den aber haben wir jetzt erarbeiten können und zwar über unsere Coroplast Corporate Collection App. Sie gibt Ihnen Informationen über die einzelnen Werke, über die Künstler und auch die Standorte, wo sie zu finden sind.
In Zukunft werden auch noch Rundgangvorschläge folgen, die sie dann selber, aber auch Kunden und sonstige Coroplast Besucher wahrnehmen können. Gerne können Sie sich diese aber auch selber zusammenstellen!
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Kunst bei Coroplast
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Natalie Mekelburger
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Impressum
Coroplast Fritz Müller GmbH & Co. KG
Wittener Straße 27
1
42279 Wuppertal
Telefon: +49 202 2681 0
Telefax: +49 202 2681 375
E-Mail: info@coroplast-group.com
Internet: www.coroplast-group.com
Sitz und Registergericht: Wuppertal HRA 15463
1. Persönlich haftende Gesellschafterin
Coroplast Verwaltungs GmbH
Sitz und Registergericht: Wuppertal HRB 6560
2. Geschäftsführer
Natalie Mekelburger
Marcus Söhngen
Torben Kämmerer
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz: DE 121020338
3. Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 55 Absatz 2 RStV
Natalie Mekelburger
Zentrales Marketing
marketing@coroplast-group.com
4. Datenschutz
Für Fragen zum Datenschutz steht Ihnen unser Beauftragter für den betrieblichen Datenschutz gerne zur Verfügung:
GINDAT GmbH
Herr Rechtsanwalt Jörg Conrad
Wetterauer Str. 6
42897 Remscheid
privacy@coroplast-group.com
5. Konzept, Design & Umsetzung
Studio RBƒK
www.rbfk.de
6. Bilder
Coroplast Fritz Müller GmbH & Co. KG
Fotografien Studio RBƒK
©2024 VG Bildkunst und den Künstler/innen
Trotz sorgfältiger Recherche war es nicht in allen Fällen möglich, die Rechteinhaber*innen der Abbildungen ausfindig zu machen. Berechtigte Ansprüche werden selbstverständlich im Rahmen der üblichen Vereinbarungen abgegolten.
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Die Informationen auf dieser Website wurden sorgfältig geprüft und werden regelmäßig aktualisiert. Die Coroplast Fritz Müller GmbH & Co.KG kann dennoch keine Garantie für Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der auf dieser Website bereitgestellten Informationen übernehmen. Dies gilt auch für alle Verbindungen ("Links"), auf die diese Website direkt oder indirekt verweist.
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