Maximilian Siegenbruk
Idylle Dekonstruktion
2017 / 2018
Kohle Öl und Ölpastell auf Leinen / Grün Kohle und Öl / Gold Ölpastell und Kohle
60-teilig
Maße 40×30 cm, Gesamtmaße 200×360 cm
*1990 Leipzig / lebt und arbeitet in Düsseldorf
Die großformatige Arbeit des Künstlers Maximilian Siegenbruk erscheint zunächst als zusammenhängendes Gemälde. Bei näherer Betrachtung werden jedoch die vielen einzelnen Bildträger erkennbar- insgesamt sind es 60 Einzelsegmente. Das florale Motiv erstreckt sich über alle Segmente, so dass eine in sich geschlossene, zusammenhängende Komposition entsteht. Die dargestellten Pflanzen erinnern an (Dattel) Palmen oder Farne. Sowohl die Darstellung der Pflanzen vor einem einfarbigen, bräunlichen Hintergrund, als auch die Ausführung in goldener Farbe, verleihen dem Werk einen ornamenthaften, beinahe plakativen Charakter. Die goldene Farbgebung überwiegt- im linken Bildteil sind jedoch auch einige (16) Segmente in naturalistischer, grüner Farbgebung ausgeführt.
Maximilian Siegenbruk arbeitet mit einer großen Vielfalt an Materialien. Hier verwendet er beispielsweise Kohle, Ölpastell und Ölfarbe. Dieser „Materialmix“ erschließt sich erst bei genauer Betrachtung der einzelnen Segmente.
Der Titel „Idylle Dekonstruktion“ erscheint widersprüchlich: unter „Idylle“ verbinden wir gemeinhin eine friedliche, harmonische Darstellung. „Dekonstruktion“ hingegen beschreibt einen Zustand der Auflösung und Zerlegung. Hier verbirgt sich auch eine Kritik des Künstlers, der sagt: „Die Natur wird in den Konsum gezogen und als Konsumgut deklariert, welches den Umgang des Menschen mit der Natur beschreibt. Hier wird die Natur dem Menschen angepasst und sie muss dem menschlichen Raum weichen“, und weiter „Die unterschiedlichen Materialien und Farben erzielen somit als einzelne Teile für mich weitere Aussagen. Wie der des goldenen Parts, welcher für mich die Aussage verkörpert, dass der Mensch die Natur erst dann schätzt, wenn sie in Gold geprägt ist.“
Die Arbeit kann nach Aussage des Künstlers auch als Prozess und Sinnbild der Endlichkeit verstanden werden. So wäre es möglich, das Gesamtwerk durch Austausch oder Erweiterung einzelner Segmente stetig weiter wachsen zu lassen. Dieses „Wachstum“ wird im biologischen Sinne im Motiv der Pflanzen angedeutet. Einen künstlerischen Abschluss kann der Prozess erst finden, wenn der Künstler selbst nicht mehr zur Erweiterung des Werks in der Lage ist. „Der Gedanke der Schöpfung und der Ausbreitung der Natur wird durch die Endlichkeit der Arbeit thematisiert. Da sie erst mit meinem Ende ihr Ende findet und sich bis dahin wie „Unkraut“ in alle Richtungen ausbreitet. […] Die Arbeit entwickelt sich vielmehr aus sich heraus, sie entsteht während des Malens und wird nicht als Ganzes an der Wand bearbeitet, sondern immer in Teilstücken, welche am Ende zusammengesetzt werden. Die Endstücke des zuletzt entstandenen Segments sind immer notwendig, um das nächste zu schaffen.“
Weiterführende Infos/Links:
Die künstlerische Praxis von Maximilian Siegenbruk umfasst Malerei und Skulptur. Die Bilder zeigen gewächsartige Elemente, die in Schichtungen aus Farben und Kunststoffen, wie Kunstleder, Autolacke, fluoreszierende Farben und Druckmaterial, hergestellt werden. Der Fokus der Arbeiten liegt auf einer ständigen Formenwanderung – in ihrer Materialität und räumlichen Platzierung durch die 3D-Technik. In seiner ikonischen Aufladung der Arbeiten durch technologisch-industrielle Stoffe zeigt das Gestaltungsprinzip eine dialogische Auseinandersetzung mit der beschleunigten Konsumierung der Ressource Natur durch den Menschen an.
Maximilian Siegenbruk
Idylle Dekonstruktion
2017 / 2018
Kohle Öl und Ölpastell auf Leinen / Grün Kohle und Öl / Gold Ölpastell und Kohle
60-teilig
Maße 40×30 cm, Gesamtmaße 200×360 cm
*1990 Leipzig / lebt und arbeitet in Düsseldorf
Die großformatige Arbeit des Künstlers Maximilian Siegenbruk erscheint zunächst als zusammenhängendes Gemälde. Bei näherer Betrachtung werden jedoch die vielen einzelnen Bildträger erkennbar- insgesamt sind es 60 Einzelsegmente. Das florale Motiv erstreckt sich über alle Segmente, so dass eine in sich geschlossene, zusammenhängende Komposition entsteht. Die dargestellten Pflanzen erinnern an (Dattel) Palmen oder Farne. Sowohl die Darstellung der Pflanzen vor einem einfarbigen, bräunlichen Hintergrund, als auch die Ausführung in goldener Farbe, verleihen dem Werk einen ornamenthaften, beinahe plakativen Charakter. Die goldene Farbgebung überwiegt- im linken Bildteil sind jedoch auch einige (16) Segmente in naturalistischer, grüner Farbgebung ausgeführt.
Maximilian Siegenbruk arbeitet mit einer großen Vielfalt an Materialien. Hier verwendet er beispielsweise Kohle, Ölpastell und Ölfarbe. Dieser „Materialmix“ erschließt sich erst bei genauer Betrachtung der einzelnen Segmente.
Der Titel „Idylle Dekonstruktion“ erscheint widersprüchlich: unter „Idylle“ verbinden wir gemeinhin eine friedliche, harmonische Darstellung. „Dekonstruktion“ hingegen beschreibt einen Zustand der Auflösung und Zerlegung. Hier verbirgt sich auch eine Kritik des Künstlers, der sagt: „Die Natur wird in den Konsum gezogen und als Konsumgut deklariert, welches den Umgang des Menschen mit der Natur beschreibt. Hier wird die Natur dem Menschen angepasst und sie muss dem menschlichen Raum weichen“, und weiter „Die unterschiedlichen Materialien und Farben erzielen somit als einzelne Teile für mich weitere Aussagen. Wie der des goldenen Parts, welcher für mich die Aussage verkörpert, dass der Mensch die Natur erst dann schätzt, wenn sie in Gold geprägt ist.“
Die Arbeit kann nach Aussage des Künstlers auch als Prozess und Sinnbild der Endlichkeit verstanden werden. So wäre es möglich, das Gesamtwerk durch Austausch oder Erweiterung einzelner Segmente stetig weiter wachsen zu lassen. Dieses „Wachstum“ wird im biologischen Sinne im Motiv der Pflanzen angedeutet. Einen künstlerischen Abschluss kann der Prozess erst finden, wenn der Künstler selbst nicht mehr zur Erweiterung des Werks in der Lage ist. „Der Gedanke der Schöpfung und der Ausbreitung der Natur wird durch die Endlichkeit der Arbeit thematisiert. Da sie erst mit meinem Ende ihr Ende findet und sich bis dahin wie „Unkraut“ in alle Richtungen ausbreitet. […] Die Arbeit entwickelt sich vielmehr aus sich heraus, sie entsteht während des Malens und wird nicht als Ganzes an der Wand bearbeitet, sondern immer in Teilstücken, welche am Ende zusammengesetzt werden. Die Endstücke des zuletzt entstandenen Segments sind immer notwendig, um das nächste zu schaffen.“
Weiterführende Infos/Links:
Die künstlerische Praxis von Maximilian Siegenbruk umfasst Malerei und Skulptur. Die Bilder zeigen gewächsartige Elemente, die in Schichtungen aus Farben und Kunststoffen, wie Kunstleder, Autolacke, fluoreszierende Farben und Druckmaterial, hergestellt werden. Der Fokus der Arbeiten liegt auf einer ständigen Formenwanderung – in ihrer Materialität und räumlichen Platzierung durch die 3D-Technik. In seiner ikonischen Aufladung der Arbeiten durch technologisch-industrielle Stoffe zeigt das Gestaltungsprinzip eine dialogische Auseinandersetzung mit der beschleunigten Konsumierung der Ressource Natur durch den Menschen an.
Diese Werke sind im Gebäude 9 und 9a auf der Etage 4 zu entdecken.
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Diese Werke sind im Gebäude 9 und 9a auf der Etage 2 zu entdecken.
Diese Werke sind im Gebäude 9 und 9a auf der Etage 2 zu entdecken.
Diese Werke sind im Gebäude 9 und 9a auf der Etage 3 zu entdecken.
Diese Werke sind im Gebäude 9 und 9a auf der Etage 3 zu entdecken.
Diese Werke sind im Gebäude 9 und 9a auf der Etage 1 zu entdecken.
Diese Werke sind im Gebäude 9 und 9a auf der Etage 1 zu entdecken.
Diese Werke sind im Gebäude 1 auf der Etage 2 zu entdecken.
Diese Werke sind im Gebäude 1 auf der Etage 2 zu entdecken.
Diese Werke sind im Gebäude 1 auf der Etage 1 zu entdecken.
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Liebe Mitarbeiterinnen, liebe Mitarbeiter,
liebe Kunstinteressierte und Neugierige,
seit vielen Jahren sammelt Coroplast Kunst, wenn auch mehr im Kleinen als im Großen. Inzwischen aber hat sich die Sammlung auf über 100 Arbeiten summiert und es fällt schwer, sich einen Gesamtüberblick zu verschaffen. Den aber haben wir jetzt erarbeiten können und zwar über unsere Coroplast Corporate Collection App. Sie gibt Ihnen Informationen über die einzelnen Werke, über die Künstler und auch die Standorte, wo sie zu finden sind.
In Zukunft werden auch noch Rundgangvorschläge folgen, die sie dann selber, aber auch Kunden und sonstige Coroplast Besucher wahrnehmen können. Gerne können Sie sich diese aber auch selber zusammenstellen!
Wir wünschen Ihnen viel Freude mit der App und natürlich auch mit der Kunst!
Kunst bei Coroplast
Arbeitsort als Ausstellungsfläche Treiber der Unternehmenskultur …
Natalie Mekelburger
CEO und Vorsitzende der Geschäftsführung der Coroplast Group
Liebe Mitarbeiterinnen, liebe Mitarbeiter,
liebe Kunstinteressierte und Neugierige,
seit vielen Jahren sammelt Coroplast Kunst, wenn auch mehr im Kleinen als im Großen. Inzwischen aber hat sich die Sammlung auf über 100 Arbeiten summiert und es fällt schwer, sich einen Gesamtüberblick zu verschaffen. Den aber haben wir jetzt erarbeiten können und zwar über unsere Coroplast Corporate Collection App. Sie gibt Ihnen Informationen über die einzelnen Werke, über die Künstler und auch die Standorte, wo sie zu finden sind.
In Zukunft werden auch noch Rundgangvorschläge folgen, die sie dann selber, aber auch Kunden und sonstige Coroplast Besucher wahrnehmen können. Gerne können Sie sich diese aber auch selber zusammenstellen!
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Natalie Mekelburger
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Impressum
Coroplast Fritz Müller GmbH & Co. KG
Wittener Straße 27
1
42279 Wuppertal
Telefon: +49 202 2681 0
Telefax: +49 202 2681 375
E-Mail: info@coroplast-group.com
Internet: www.coroplast-group.com
Sitz und Registergericht: Wuppertal HRA 15463
1. Persönlich haftende Gesellschafterin
Coroplast Verwaltungs GmbH
Sitz und Registergericht: Wuppertal HRB 6560
2. Geschäftsführer
Natalie Mekelburger
Marcus Söhngen
Torben Kämmerer
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz: DE 121020338
3. Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 55 Absatz 2 RStV
Natalie Mekelburger
Zentrales Marketing
marketing@coroplast-group.com
4. Datenschutz
Für Fragen zum Datenschutz steht Ihnen unser Beauftragter für den betrieblichen Datenschutz gerne zur Verfügung:
GINDAT GmbH
Herr Rechtsanwalt Jörg Conrad
Wetterauer Str. 6
42897 Remscheid
privacy@coroplast-group.com
5. Konzept, Design & Umsetzung
Studio RBƒK
www.rbfk.de
6. Bilder
Coroplast Fritz Müller GmbH & Co. KG
Fotografien Studio RBƒK
©2024 VG Bildkunst und den Künstler/innen
Trotz sorgfältiger Recherche war es nicht in allen Fällen möglich, die Rechteinhaber*innen der Abbildungen ausfindig zu machen. Berechtigte Ansprüche werden selbstverständlich im Rahmen der üblichen Vereinbarungen abgegolten.
7. Haftungshinweis
Die Informationen auf dieser Website wurden sorgfältig geprüft und werden regelmäßig aktualisiert. Die Coroplast Fritz Müller GmbH & Co.KG kann dennoch keine Garantie für Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der auf dieser Website bereitgestellten Informationen übernehmen. Dies gilt auch für alle Verbindungen ("Links"), auf die diese Website direkt oder indirekt verweist.
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