Markus Linnenbrink
yourheadmyvoice II
2005
Epoxyharz/Pigmente auf Schichtholz
Maße 180×220×10 cm
*1961 in Dortmund / lebt und arbeitet in Brooklyn, New York
Die großformatige Arbeit von Markus Linnenbrink beeindruckt zunächst mit ihrer Farbvielfalt. Der Künstler hat die Farben nicht im klassischen Sinne „malend“ auf den Bildträger aus Holz aufgetragen, sondern in einer freien Fließtechnik. Hierzu wurden zunächst verschiedene Farbpigmente mit in eine Kunstharzlösung eingebracht. Diese sehr zähflüssigen Farben lässt der Künstler von oben nach unten über das Bild fließen. Schicht um Schicht, bilden sich so immer neue Kombinationen und Farbschemata. Epoxidharz, das z.B. auch als Bodenbelag verwendet wird, härtet je nach Mischungsverhältnis sehr schnell aus. Dies führt zu einer gleichmäßigen, wenngleich dynamischen Kante von „Farbnasen“ am unteren Bildrand. Die Tropfen scheinen in ihrer Fließbewegung wie erstarrt, erinnern an bunte Eiszapfen. Durch den sehr pastosen, also zähen, pastenartigen Farbauftrag, verliert die Arbeit den klassischen Charakter eines zweidimensionalen Gemäldes. Vielmehr erscheint einem das Werk objekthaft, skulptural. Den Prozess des Farbflusses kann der Künstler nur bedingt steuern und bestimmen- den Arbeiten von Markus Linnenbrink wohnt auch stets ein gewisser Zufall inne.
Markus Linnenbrink bezeichnet seine Arbeiten als das Gegenstück im Dialog mit den Betrachtenden; er bietet „visuelle Stimulationen“ an, die auf den Blick treffen und dort wirken können.
Das Fließen, Schütten oder Tropfen von Farbe auf den Malgrund fand spätestens im Action-Painting und Informel regelmäßige Anwendung. Der surrealistische Maler Max Ernst verwendete die Methode des „Drip-Paintings“ neben vielen anderen „Zufallsmethoden“ bereits in den 40er Jahren. Hierzu ließ er Farbe über einen Malgrund pendeln, die er mit Farbe gefüllt und einem Loch im Boden versehen hatte. Auch Künstler:innen des Color-Field-Painting (Farbflächenmalerei) ließen stark verdünnte Farbe in zahlreichen Schichten über die Bildträger fließen oder wie beim Färben von Textilien regelrecht in der Leinwand „versinken“ (Soak-Stain-Methode).
Weiterführende Infos/Links:
Markus Linnenbrink
yourheadmyvoice II
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Maße 180×220×10 cm
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Die großformatige Arbeit von Markus Linnenbrink beeindruckt zunächst mit ihrer Farbvielfalt. Der Künstler hat die Farben nicht im klassischen Sinne „malend“ auf den Bildträger aus Holz aufgetragen, sondern in einer freien Fließtechnik. Hierzu wurden zunächst verschiedene Farbpigmente mit in eine Kunstharzlösung eingebracht. Diese sehr zähflüssigen Farben lässt der Künstler von oben nach unten über das Bild fließen. Schicht um Schicht, bilden sich so immer neue Kombinationen und Farbschemata. Epoxidharz, das z.B. auch als Bodenbelag verwendet wird, härtet je nach Mischungsverhältnis sehr schnell aus. Dies führt zu einer gleichmäßigen, wenngleich dynamischen Kante von „Farbnasen“ am unteren Bildrand. Die Tropfen scheinen in ihrer Fließbewegung wie erstarrt, erinnern an bunte Eiszapfen. Durch den sehr pastosen, also zähen, pastenartigen Farbauftrag, verliert die Arbeit den klassischen Charakter eines zweidimensionalen Gemäldes. Vielmehr erscheint einem das Werk objekthaft, skulptural. Den Prozess des Farbflusses kann der Künstler nur bedingt steuern und bestimmen- den Arbeiten von Markus Linnenbrink wohnt auch stets ein gewisser Zufall inne.
Markus Linnenbrink bezeichnet seine Arbeiten als das Gegenstück im Dialog mit den Betrachtenden; er bietet „visuelle Stimulationen“ an, die auf den Blick treffen und dort wirken können.
Das Fließen, Schütten oder Tropfen von Farbe auf den Malgrund fand spätestens im Action-Painting und Informel regelmäßige Anwendung. Der surrealistische Maler Max Ernst verwendete die Methode des „Drip-Paintings“ neben vielen anderen „Zufallsmethoden“ bereits in den 40er Jahren. Hierzu ließ er Farbe über einen Malgrund pendeln, die er mit Farbe gefüllt und einem Loch im Boden versehen hatte. Auch Künstler:innen des Color-Field-Painting (Farbflächenmalerei) ließen stark verdünnte Farbe in zahlreichen Schichten über die Bildträger fließen oder wie beim Färben von Textilien regelrecht in der Leinwand „versinken“ (Soak-Stain-Methode).
Weiterführende Infos/Links:
Diese Werke sind im Gebäude 9 und 9a auf der Etage 4 zu entdecken.
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Diese Werke sind im Gebäude 9 und 9a auf der Etage 2 zu entdecken.
Diese Werke sind im Gebäude 9 und 9a auf der Etage 2 zu entdecken.
Diese Werke sind im Gebäude 9 und 9a auf der Etage 3 zu entdecken.
Diese Werke sind im Gebäude 9 und 9a auf der Etage 3 zu entdecken.
Diese Werke sind im Gebäude 9 und 9a auf der Etage 1 zu entdecken.
Diese Werke sind im Gebäude 9 und 9a auf der Etage 1 zu entdecken.
Diese Werke sind im Gebäude 1 auf der Etage 2 zu entdecken.
Diese Werke sind im Gebäude 1 auf der Etage 2 zu entdecken.
Diese Werke sind im Gebäude 1 auf der Etage 1 zu entdecken.
Diese Werke sind im Gebäude 1 auf der Etage 1 zu entdecken.
Liebe Mitarbeiterinnen, liebe Mitarbeiter,
liebe Kunstinteressierte und Neugierige,
seit vielen Jahren sammelt Coroplast Kunst, wenn auch mehr im Kleinen als im Großen. Inzwischen aber hat sich die Sammlung auf über 100 Arbeiten summiert und es fällt schwer, sich einen Gesamtüberblick zu verschaffen. Den aber haben wir jetzt erarbeiten können und zwar über unsere Coroplast Corporate Collection App. Sie gibt Ihnen Informationen über die einzelnen Werke, über die Künstler und auch die Standorte, wo sie zu finden sind.
In Zukunft werden auch noch Rundgangvorschläge folgen, die sie dann selber, aber auch Kunden und sonstige Coroplast Besucher wahrnehmen können. Gerne können Sie sich diese aber auch selber zusammenstellen!
Wir wünschen Ihnen viel Freude mit der App und natürlich auch mit der Kunst!
Kunst bei Coroplast
Arbeitsort als Ausstellungsfläche Treiber der Unternehmenskultur …
Natalie Mekelburger
CEO und Vorsitzende der Geschäftsführung der Coroplast Group
Liebe Mitarbeiterinnen, liebe Mitarbeiter,
liebe Kunstinteressierte und Neugierige,
seit vielen Jahren sammelt Coroplast Kunst, wenn auch mehr im Kleinen als im Großen. Inzwischen aber hat sich die Sammlung auf über 100 Arbeiten summiert und es fällt schwer, sich einen Gesamtüberblick zu verschaffen. Den aber haben wir jetzt erarbeiten können und zwar über unsere Coroplast Corporate Collection App. Sie gibt Ihnen Informationen über die einzelnen Werke, über die Künstler und auch die Standorte, wo sie zu finden sind.
In Zukunft werden auch noch Rundgangvorschläge folgen, die sie dann selber, aber auch Kunden und sonstige Coroplast Besucher wahrnehmen können. Gerne können Sie sich diese aber auch selber zusammenstellen!
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Natalie Mekelburger
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Impressum
Coroplast Fritz Müller GmbH & Co. KG
Wittener Straße 27
1
42279 Wuppertal
Telefon: +49 202 2681 0
Telefax: +49 202 2681 375
E-Mail: info@coroplast-group.com
Internet: www.coroplast-group.com
Sitz und Registergericht: Wuppertal HRA 15463
1. Persönlich haftende Gesellschafterin
Coroplast Verwaltungs GmbH
Sitz und Registergericht: Wuppertal HRB 6560
2. Geschäftsführer
Natalie Mekelburger
Marcus Söhngen
Torben Kämmerer
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz: DE 121020338
3. Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 55 Absatz 2 RStV
Natalie Mekelburger
Zentrales Marketing
marketing@coroplast-group.com
4. Datenschutz
Für Fragen zum Datenschutz steht Ihnen unser Beauftragter für den betrieblichen Datenschutz gerne zur Verfügung:
GINDAT GmbH
Herr Rechtsanwalt Jörg Conrad
Wetterauer Str. 6
42897 Remscheid
privacy@coroplast-group.com
5. Konzept, Design & Umsetzung
Studio RBƒK
www.rbfk.de
6. Bilder
Coroplast Fritz Müller GmbH & Co. KG
Fotografien Studio RBƒK
©2024 VG Bildkunst und den Künstler/innen
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