Rudolf Hausner
Adam Billard
1976
Acryl und Harz auf Papier, aufgelegt auf Novopan
Maße 65×77,5 cm

*1914 (Wien) — †1992 (Mödling, Niederösterreich)
Vor einem in Abstufungen von Dunkelblau zu Hellblau dargestellten Hintergrund richtet sich der Blick der Betrachtenden aus Aufsicht auf die grüne Oberfläche eines Billardtisches. Jedoch ist die Oberfläche des Tisches nicht flach, sondern von mehreren Hügeln in verschiedenen Höhen besetzt. Im rechten Teil des Billardtisches wachsen in symmetrischern Reihen kleine Bäume mit runden, dicht belaubten Baumkronen. Zwischen den Bäumchen und Hügeln liegen unregelmäßig verteilt die farbigen Billardkugeln. Aus der Tischmitte wächst ein schmaler hoher Stamm empor, dessen Ende mit einer rote „Baumkrone“ abschließt. Die „Baumkrone“ wirkt durch ihre netzartige Struktur schwammartig. An der rechten Hinterseite des Billardtisches sieht man die über den Tisch gebeugte Figur eines Billardspielers mit dem Queue. Die Figur ist mit einem Matrosenanzug nebst Matrosenhut gekleidet und weist die Gesichtszüge des Künstlers auf.
Die Szene wirkt surreal und traumhaft.
Durch eine altmeisterliche Lasurtechnik erzielt Rudolf Hausner eine besondere Leuchtkraft und "Tiefe" in seinem Bild. Der endgültige Farbeindruck seiner Gemälde ergab sich erst durch das Zusammenwirken mehrerer sorgsam übereinandergelegter, transparenter Farbschichten; daraus entstand eine absolut glatte Bildoberfläche mit einer illusionierenden Tiefenwirkung und einer großen Sinnlichkeit.
Rudolf Hausner zählt zur Kerngruppe der in den 1950er Jahren gegründeten Wiener Schule des Phantastischen Realismus. Die Malweise ist nicht abstrahierend oder abstrakt und orientiert sich an der technischen Perfektion der Alten Meister, die Motive sind phantastisch-unwirkliche Kreationen, manchmal mit schockierenden, apokalyptischen Inhalten. Ab der ersten gemeinsamen Ausstellung im Wiener Belvedere 1959, der bald weitere Ausstellungen auch im Ausland folgten, erzielte die Wiener Schule des Phantastischen Realismus ihren Durchbruch zu internationaler Bedeutung.
Weiterführende Infos/Links
„Adam“ ist sowohl der jedermann geläufige Name des biblischen ersten Menschen als auch das hebräische Wort für den Menschen schlechthin, mit dem sich Hausner identifizierte. „Adam“ - das sind bei ihm alle. „Was immer im Bild geschieht“, so der Künstler, „es muss jemand gegenwärtig sein, dem es widerfährt, kein bloßes Zentrum, sondern eine Gestalt, eine Physiognomie, ein Alter Ego des Malers, ein Versuchsobjekt als Subjekt des Bildes“.
Nach Hausner sind deshalb alle Adam-Bilder auch Spiegelbilder - „und wollen wie ein Spiegel benützt werden“. Der Blick auf die Bilder soll dem Betrachter erscheinen wie ein Blick in einen Spiegel, in dem er sich selber wiedererkennt; „die physiognomische Eigenart des beobachteten Individuums“, also Rudolf „Adam“ Hausner, bleibt stets präsent. Aber die Situation des Betrachters ist identisch mit der des Adam im Bild. Über die Selbsterfahrung des Künstlers hinaus sind, so Hausner, „alle dargestellten Adam-Situationen durchaus allgemeiner Natur“.
Seine ab Mitte der 1950er Jahre über Jahrzehnte in verschiedensten Metamorphosen entstandene Serie der „Adam“-Bilder charakterisierte Hausner als „Entwicklungsroman in Fortsetzungen“, der ihn „wie ein innerer Monolog“ begleitete. So entstand mit diesen Gemälden, Grafiken und Plastiken ein faszinierendes System von Verweisen, in denen das „Selbst“ in wechselnden Erscheinungsformen als Zentrum des Blickes auf eine rätselhafte, bedrohliche oder absurde äußere Welt und auf das eigene Innenleben eine besondere Bedeutung gewinnt.
„Ich kann die Welt nur durch mich selbst sehen!“, beschrieb der Maler der Seelenlandschaften seine Arbeitsweise.
(Zitiert nach ↗ https://austria-forum.org/af/Wissenssammlungen/Essays/Kunst/Rudolf_Hausner)
Rudolf Hausner
Adam Billard
1976
Acryl und Harz auf Papier, aufgelegt auf Novopan
Maße 65×77,5 cm

* 1980 / lebt in Düsseldorf
Vor einem in Abstufungen von Dunkelblau zu Hellblau dargestellten Hintergrund richtet sich der Blick der Betrachtenden aus Aufsicht auf die grüne Oberfläche eines Billardtisches. Jedoch ist die Oberfläche des Tisches nicht flach, sondern von mehreren Hügeln in verschiedenen Höhen besetzt. Im rechten Teil des Billardtisches wachsen in symmetrischern Reihen kleine Bäume mit runden, dicht belaubten Baumkronen. Zwischen den Bäumchen und Hügeln liegen unregelmäßig verteilt die farbigen Billardkugeln. Aus der Tischmitte wächst ein schmaler hoher Stamm empor, dessen Ende mit einer rote „Baumkrone“ abschließt. Die „Baumkrone“ wirkt durch ihre netzartige Struktur schwammartig. An der rechten Hinterseite des Billardtisches sieht man die über den Tisch gebeugte Figur eines Billardspielers mit dem Queue. Die Figur ist mit einem Matrosenanzug nebst Matrosenhut gekleidet und weist die Gesichtszüge des Künstlers auf.
Die Szene wirkt surreal und traumhaft.
Durch eine altmeisterliche Lasurtechnik erzielt Rudolf Hausner eine besondere Leuchtkraft und "Tiefe" in seinem Bild. Der endgültige Farbeindruck seiner Gemälde ergab sich erst durch das Zusammenwirken mehrerer sorgsam übereinandergelegter, transparenter Farbschichten; daraus entstand eine absolut glatte Bildoberfläche mit einer illusionierenden Tiefenwirkung und einer großen Sinnlichkeit.
Rudolf Hausner zählt zur Kerngruppe der in den 1950er Jahren gegründeten Wiener Schule des Phantastischen Realismus. Die Malweise ist nicht abstrahierend oder abstrakt und orientiert sich an der technischen Perfektion der Alten Meister, die Motive sind phantastisch-unwirkliche Kreationen, manchmal mit schockierenden, apokalyptischen Inhalten. Ab der ersten gemeinsamen Ausstellung im Wiener Belvedere 1959, der bald weitere Ausstellungen auch im Ausland folgten, erzielte die Wiener Schule des Phantastischen Realismus ihren Durchbruch zu internationaler Bedeutung.
Weiterführende Infos/Links
„Adam“ ist sowohl der jedermann geläufige Name des biblischen ersten Menschen als auch das hebräische Wort für den Menschen schlechthin, mit dem sich Hausner identifizierte. „Adam“ - das sind bei ihm alle. „Was immer im Bild geschieht“, so der Künstler, „es muss jemand gegenwärtig sein, dem es widerfährt, kein bloßes Zentrum, sondern eine Gestalt, eine Physiognomie, ein Alter Ego des Malers, ein Versuchsobjekt als Subjekt des Bildes“.
Nach Hausner sind deshalb alle Adam-Bilder auch Spiegelbilder - „und wollen wie ein Spiegel benützt werden“. Der Blick auf die Bilder soll dem Betrachter erscheinen wie ein Blick in einen Spiegel, in dem er sich selber wiedererkennt; „die physiognomische Eigenart des beobachteten Individuums“, also Rudolf „Adam“ Hausner, bleibt stets präsent. Aber die Situation des Betrachters ist identisch mit der des Adam im Bild. Über die Selbsterfahrung des Künstlers hinaus sind, so Hausner, „alle dargestellten Adam-Situationen durchaus allgemeiner Natur“.
Seine ab Mitte der 1950er Jahre über Jahrzehnte in verschiedensten Metamorphosen entstandene Serie der „Adam“-Bilder charakterisierte Hausner als „Entwicklungsroman in Fortsetzungen“, der ihn „wie ein innerer Monolog“ begleitete. So entstand mit diesen Gemälden, Grafiken und Plastiken ein faszinierendes System von Verweisen, in denen das „Selbst“ in wechselnden Erscheinungsformen als Zentrum des Blickes auf eine rätselhafte, bedrohliche oder absurde äußere Welt und auf das eigene Innenleben eine besondere Bedeutung gewinnt.
„Ich kann die Welt nur durch mich selbst sehen!“, beschrieb der Maler der Seelenlandschaften seine Arbeitsweise.
(Zitiert nach ↗ https://austria-forum.org/af/Wissenssammlungen/Essays/Kunst/Rudolf_Hausner)
Diese Werke sind im Gebäude 9 und 9a auf der Etage 4 zu entdecken.
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Diese Werke sind im Gebäude 9 und 9a auf der Etage 2 zu entdecken.
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Diese Werke sind im Gebäude 9 und 9a auf der Etage 3 zu entdecken.
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Diese Werke sind im Gebäude 9 und 9a auf der Etage 1 zu entdecken.
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Diese Werke sind im Gebäude 1 auf der Etage 1 zu entdecken.
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Liebe Mitarbeiterinnen, liebe Mitarbeiter,
liebe Kunstinteressierte und Neugierige,
seit vielen Jahren sammelt Coroplast Kunst, wenn auch mehr im Kleinen als im Großen. Inzwischen aber hat sich die Sammlung auf über 100 Arbeiten summiert und es fällt schwer, sich einen Gesamtüberblick zu verschaffen. Den aber haben wir jetzt erarbeiten können und zwar über unsere Coroplast Corporate Collection App. Sie gibt Ihnen Informationen über die einzelnen Werke, über die Künstler und auch die Standorte, wo sie zu finden sind.
In Zukunft werden auch noch Rundgangvorschläge folgen, die sie dann selber, aber auch Kunden und sonstige Coroplast Besucher wahrnehmen können. Gerne können Sie sich diese aber auch selber zusammenstellen!
Wir wünschen Ihnen viel Freude mit der App und natürlich auch mit der Kunst!

Kunst bei Coroplast
Arbeitsort als Ausstellungsfläche Treiber der Unternehmenskultur …
Natalie Mekelburger
CEO und Vorsitzende der Geschäftsführung der Coroplast Group
Liebe Mitarbeiterinnen, liebe Mitarbeiter,
liebe Kunstinteressierte und Neugierige,
seit vielen Jahren sammelt Coroplast Kunst, wenn auch mehr im Kleinen als im Großen. Inzwischen aber hat sich die Sammlung auf über 100 Arbeiten summiert und es fällt schwer, sich einen Gesamtüberblick zu verschaffen. Den aber haben wir jetzt erarbeiten können und zwar über unsere Coroplast Corporate Collection App. Sie gibt Ihnen Informationen über die einzelnen Werke, über die Künstler und auch die Standorte, wo sie zu finden sind.
In Zukunft werden auch noch Rundgangvorschläge folgen, die sie dann selber, aber auch Kunden und sonstige Coroplast Besucher wahrnehmen können. Gerne können Sie sich diese aber auch selber zusammenstellen!
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Impressum
Coroplast Fritz Müller GmbH & Co. KG
Wittener Straße 27
42279 Wuppertal
Telefon: +49 202 2681 0
Telefax: +49 202 2681 375
E-Mail: info@coroplast-group.com
Internet: www.coroplast-group.com
Sitz und Registergericht: Wuppertal HRA 15463
1. Persönlich haftende Gesellschafterin
Coroplast Verwaltungs GmbH
Sitz und Registergericht: Wuppertal HRB 6560
2. Geschäftsführer
Natalie Mekelburger
Marcus Söhngen
Torben Kämmerer
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz: DE 121020338
3. Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 55 Absatz 2 RStV
Natalie Mekelburger
Zentrales Marketing
marketing@coroplast-group.com
4. Datenschutz
Für Fragen zum Datenschutz steht Ihnen unser Beauftragter für den betrieblichen Datenschutz gerne zur Verfügung:
GINDAT GmbH
Herr Rechtsanwalt Jörg Conrad
Wetterauer Str. 6
42897 Remscheid
privacy@coroplast-group.com
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6. Bilder
Coroplast Fritz Müller GmbH & Co. KG
Fotografien: Studio RBƒK
©2024 VG Bildkunst und den Künstler/innen
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